14.01.-27.01.2012 // SUMMERTIME - Cristián Silva-Avaria // Video-Installation
Eröffnung: Samstag, 14. Januar 2012 von 19 bis 22 Uhr
Finissage: Freitag, 27. Januar 2012 von 19 bis 22 Uhr
Ausstellungsdauer vom 14. bis 27. Januar 2012. Öffnungszeiten: Di - Fr: 15 bis 19 Uhr Sa und So 13 bis 18 Uhr
Kontakt: performance.mora@googlemail.com
SUMMERTIME
Summertime ist die neue Einzelausstellung des chilenischen Künstlers Cristián Silva-Avaria. Die Ausstellung des in Brasilien lebenden Künstlers wird im Januar 2012 im Kunsthaus Rhenania, Köln, gezeigt.
Es handelt sich bei Summertime um eine visuelle Recherche im Format der Video-Installation. Hier soll reflektiert werden, wie sich Gruppen und Individuen verschiedener Kulturen in Bezug auf Sommerzeit Urlaub und Freizeit verhalten.
Mithilfe großer Mengen von Plasikfolie wird Silva-Avária eine räumliche Intervention im Saal des Rhenania Kunsthauses realisieren. Er wird die architektonische Struktur der Räumlichkeit umwandeln, um zwei große gegenüberliegende Projektionen zu installieren.
Die Video-Serie, die gezeigt werden soll, heißt "Cacería de Navios", es handelt sich um eine Arbeit über die touristischen Kreuzfahrtschiffe auf Station in Buzios und Parati in Brasilien. Außerdem gibt es eine Serie von Bildern, die im September und Oktober in Kölner Parks aufgenommen wurden und zeigen, wie der vergleichsweise kurze deutsche Sommer genutzt wird.
Bilder dieser Keuzschiffe wurden vom Wasser aus eingefangen, mit begrenzten Produktionsmitteln und in Zusammenarbeit mit Fischern und Reisenden dieser Zone. So wurde es möglich, ungewohnte und für die Mehrheit der lokalen Bevölkerung unzugängliche Aufnahmen zu zeigen.
Die Bilder aus Köln im Gegenzug sind statische Bilder, welche das friedliche Treiben in Kölner Parks zeigen.
Der temporäre und experientielle Relation wird durch die aktuelle klimatische Situation der Ausstellung - Winter in Deutschland - verschärft. Der Winter stellt den differenzierenden Rahmen zum gerade vergangenen Jahreszyklus her. Die Multiplizität der Bilder führen zu einer beunruhigenden Reflektion über die Individualtiät bzw. Kollektivität der hier gezeigten Erfahrungen.